Sickerboxen
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AQa.Line Sickerbox 205 Liter
- leichter Transport & Einbau
- Erweiterbar
- Material: Polyethylen
- leichter Transport und Einbau
- Erweiterbar
- Material: Polyethylen
AQa.Line Sickerbox 205 Liter - Starter-Set
- leichter Einbau
- Erweiterbar
- Inkl. Geotextil
- Inkl. Be-/Entflüfter
- leichter Transport und Einbau
- Erweiterbar
- Inkl. Geotextil und Be-/Entflüfter
AQa.Line Sickerbox Erweiterungs-Set
- 410 L bis 1230 L
- leichter Transport
- Erweiterbar
- Inkl. Geotextil
- 410 L bis 1230 L
- leichter Transport und Einbau
- Erweiterbar
- Inkl. Geotextil
AQa.Line Sickerbox Set "easy" inkl. Vorfilter
- 615 L bis 2460 L
- leichter Transport
- Erweiterbar
- Mit Geotextil & Vorfilter
- 615 L bis 2460 L
- leichter Transport und Einbau
- Erweiterbar
- Inkl. Geotextil und Vorfilter
AQa.Line Sickerbox Set "pro" inkl. Vorfilter
- 820 L bis 2460 L
- leichter Transport
- Erweiterbar
- Mit Geotextil & Vorfilter
- 820 L bis 2460 L
- leichter Transport und Einbau
- Erweiterbar
- Inkl. Geotextil und Vorfilter
Geotextil 1 m²
- Geotextil 200g/m²
- Mindestabnahme 4 m²
- Geotextil 200g/m² (Mindestabnahme 4 m² )
Sickerboxen für eine flexible Regenwasserversickerung
Sickerboxen bilden unter der Erde einen großen Hohlraum, in dem anfallendes Niederschlagswasser vorübergehend aufgenommen wird. Anschließend gelangt das Wasser über die offenen Flächen der Boxen und das umgebende Geotextil kontrolliert in den Boden. Durch den modularen Aufbau kann das benötigte Speichervolumen mit mehreren miteinander verbundenen Elementen an die angeschlossene Dachfläche und die Versickerungsfähigkeit des Untergrunds angepasst werden. Sickerboxen eignen sich deshalb sowohl für kleinere Anlagen als auch für umfangreichere Versickerungssysteme auf privaten oder gewerblich genutzten Grundstücken.
Wie funktioniert eine Sickerbox?
Das von Dach- oder Hofflächen abfließende Regenwasser wird über eine Zulaufleitung in die unterirdisch eingebauten Sickerboxen geführt. Dort steht ein großer Teil des Bauraums als Speicher zur Verfügung, bevor das Wasser nach und nach an das umgebende Erdreich abgegeben wird. Mehrere Boxen können miteinander verbunden werden und bilden gemeinsam eine sogenannte Rigole. Je mehr Sickerboxen verwendet werden, desto größer ist das verfügbare Speichervolumen. Damit das System zuverlässig funktioniert, müssen die Anzahl der Boxen, die angeschlossene Fläche und die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.
AQa.Line Sickerbox mit 205 Litern
Eine einzelne AQa.Line Sickerbox stellt ein Speichervolumen von 205 Litern bereit und besteht aus widerstandsfähigem Polyethylen. Mit Abmessungen von jeweils etwa 60 Zentimetern in Höhe, Breite und Länge besitzt sie eine kompakte, würfelförmige Bauweise. Das vergleichsweise geringe Gewicht erleichtert den Transport sowie das Einsetzen in die vorbereitete Baugrube. Die Box kann einzeln eingesetzt oder mithilfe zusätzlicher Elemente zu einer größeren Versickerungsanlage erweitert werden. Für den Aufbau eines vollständigen Systems stehen neben einzelnen Sickerboxen verschiedene Starter-, Erweiterungs- und Komplettsets zur Verfügung.
Starter-, Erweiterungs- und Komplettsets
Das Starter-Set enthält eine Sickerbox mit 205 Litern, das benötigte Geotextil sowie einen Be- und Entlüfter. Mit den Erweiterungs-Sets lässt sich das vorhandene System um weitere Boxen und zusätzliches Speichervolumen ergänzen. Die Komplettsets „easy“ und „pro“ enthalten mehrere Sickerboxen, Geotextil und einen Vorfilter, der grobe Verschmutzungen vor dem Eintritt in die Versickerungsanlage zurückhält. Je nach gewählter Variante sind Anlagen mit unterschiedlichen Gesamtvolumen möglich. Dadurch können sowohl kompakte Einstiegslösungen als auch größere, bereits umfangreich ausgestattete Versickerungssysteme zusammengestellt werden.
Die Sickerbox-Varianten im Vergleich
| Variante | Verfügbares Volumen | Enthaltene Komponenten |
|---|---|---|
| Einzelne Sickerbox | 205 Liter | Eine modular erweiterbare AQa.Line Sickerbox |
| Starter-Set | 205 Liter | Sickerbox, Geotextil und Be- und Entlüfter |
| Erweiterungs-Set | 410 bis 1.230 Liter | Mehrere Sickerboxen und passendes Geotextil |
| Set „easy“ | 615 bis 2.460 Liter | Sickerboxen, Geotextil und Vorfilter |
| Set „pro“ | 820 bis 2.460 Liter | Sickerboxen, Geotextil und Vorfilter |
Anzahl und Größe der Sickerboxen berechnen
Wie viele Sickerboxen benötigt werden, hängt nicht nur von der angeschlossenen Dach- oder Grundstücksfläche ab. Ebenso wichtig ist, wie schnell der vorhandene Boden das zwischengespeicherte Wasser aufnehmen kann. Ein gut durchlässiger sandiger Untergrund benötigt in der Regel weniger Speichervolumen als ein schwach durchlässiger Boden. Bei stark lehmigen oder tonigen Böden kann eine Versickerung möglicherweise nicht oder nur mit zusätzlichen Maßnahmen umgesetzt werden. Für die Planung sollten insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt werden:
- Größe und Art der angeschlossenen Dach-, Hof- und Verkehrsflächen,
- örtliche Niederschlagsmengen und anzusetzende Regenereignisse,
- Durchlässigkeitsbeiwert des Bodens am vorgesehenen Einbauort,
- verfügbare Fläche und mögliche Tiefe der Baugrube,
- Abstand zum Grundwasser, zu Gebäuden und Grundstücksgrenzen sowie
- örtliche Vorschriften und mögliche Genehmigungspflichten.
Bodendurchlässigkeit vor der Planung prüfen
Der Durchlässigkeitsbeiwert kf beschreibt, wie schnell Wasser durch den Boden geleitet wird, und bildet eine wichtige Grundlage für die Dimensionierung der Sickerboxen. Der Wert kann im Rahmen einer Baugrunduntersuchung oder durch einen Versickerungstest bestimmt werden. Die Prüfung sollte möglichst an der Stelle und in der Tiefe erfolgen, in der die Sickerboxen später eingebaut werden. Je langsamer das Wasser versickert, desto größer muss das erforderliche Speichervolumen ausfallen. Bei schwierigen Bodenverhältnissen, einem hohen Grundwasserstand oder umfangreichen angeschlossenen Flächen sollte die Anlage fachgerecht berechnet und nach den aktuell geltenden technischen Regeln geplant werden.
Vorfilter, Geotextil und Be- und Entlüftung
Damit eine Sickerboxanlage langfristig funktionsfähig bleibt, sollte das Regenwasser vor der Einleitung von groben Verunreinigungen befreit werden. Ein Vorfilter hält Laub, Zweige und größere Schmutzpartikel zurück und lässt sich für Kontrollen und Reinigungsarbeiten von oben öffnen. Das Geotextil wird um die Sickerboxen gelegt und verhindert, dass Erde unmittelbar in den Hohlraum der Anlage eindringt, bleibt für das versickernde Wasser jedoch durchlässig. Eine Be- und Entlüftung sorgt dafür, dass Luft beim Einströmen des Wassers entweichen und beim Leerlaufen des Systems wieder nachströmen kann. Alle Komponenten sollten passend zur Größe und Leitungsführung der Anlage ausgewählt werden.
Sickerboxen fachgerecht einbauen und warten
Die Sickerboxen werden in einer vorbereiteten Baugrube auf einem ebenen und tragfähigen Untergrund eingebaut, miteinander verbunden und vollständig mit Geotextil umhüllt. Beim Verfüllen müssen die Vorgaben des Herstellers beachtet werden, damit die Boxen und Rohranschlüsse nicht beschädigt werden. Nach der Inbetriebnahme sollte insbesondere der vorgeschaltete Filter regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Da sich das eigentliche Versickerungssystem vollständig unter der Erde befindet, trägt eine zuverlässige Vorfilterung entscheidend dazu bei, Ablagerungen und eine nachlassende Versickerungsleistung zu vermeiden.
Die passende Sickerboxanlage auswählen
Eine einzelne AQa.Line Sickerbox oder das Starter-Set bietet einen kompakten Einstieg in die Regenwasserversickerung. Mit Erweiterungs-Sets kann die Anlage schrittweise vergrößert werden, während die Sets „easy“ und „pro“ bereits mehrere Sickerboxen und einen passenden Vorfilter umfassen. Welche Variante geeignet ist, richtet sich nach dem erforderlichen Speichervolumen, der angeschlossenen Fläche, den Bodenverhältnissen und dem gewünschten Lieferumfang. Mit einer sorgfältig dimensionierten Sickerboxanlage und abgestimmten Komponenten lässt sich Niederschlagswasser platzsparend unterirdisch aufnehmen und kontrolliert in den Boden zurückführen.