Sickerschächte
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Sickerschacht AQa.Line 140 Liter
- Raumsparende Form
- Leichter Einbau
- Inkl. Abdeckung
- Vormontierter Anschluss
- Raumsparende Bauform
- Leichter Transport und Einbau
- Inkl. Abdeckung
- Mit vormontiertem Zulaufanschluss
Sickerschacht AQa.Line 500 Liter
- Raumsparende Bauform
- Leichter Einbau
- Inkl. Abdeckung
- Anschluss vormontiert
- Raumsparende Bauform
- Leichter Transport und Einbau
- Inkl. Abdeckung
- Mit vormontiertem Zulaufanschluss
Sickerschacht AQa.Line 950 Liter
- Raumsparende Bauform
- Leichter Einbau
- Inkl. Abdeckung
- Anschluss vormontiert
- Raumsparende Bauform
- Leichter Transport und Einbau
- Inkl. Abdeckung
- Mit vormontiertem Zulaufanschluss
Sickerschacht AQa.Line 1000 Liter
- Raumsparende Bauform
- Leichter Einbau
- Inkl. Abdeckung
- Anschluss vormontiert
- Raumsparende Bauform
- Leichter Transport und Einbau
- Inkl. Abdeckung
- Mit vormontiertem Zulaufanschluss
Sickerschacht AQa.Line 2000 Liter
- Raumsparende Bauform
- Leichter Einbau
- Inkl. Abdeckung
- Anschluss vormontiert
- Raumsparende Bauform
- Leichter Transport und Einbau
- Inkl. Abdeckung
- Mit vormontiertem Zulaufanschluss
Sickerschächte zur platzsparenden Versickerung von Regenwasser
Ein Sickerschacht nimmt das von Dachflächen oder anderen befestigten Bereichen abfließende Regenwasser auf und gibt es kontrolliert an den umgebenden Boden ab. Im Vergleich zu flächig aufgebauten Versickerungssystemen benötigt ein Sickerschacht nur eine kleine Einbaufläche. Dadurch eignet er sich besonders für Grundstücke, auf denen wenig Platz zur Verfügung steht oder ein großflächiger Erdaushub vermieden werden soll. Da das Niederschlagswasser überwiegend punktuell in den Untergrund geleitet wird, müssen die Bodenbeschaffenheit, die zu erwartende Wassermenge und die örtlichen Anforderungen bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Wie funktioniert ein Sickerschacht?
Das Regenwasser wird über eine Zulaufleitung in den unterirdisch eingebauten Sickerschacht geführt und dort zunächst zwischengespeichert. Über Sickeröffnungen im unteren Bereich des Behälters gelangt das Wasser anschließend nach und nach in das umgebende Erdreich. Damit dieser Vorgang zuverlässig funktioniert, muss der Boden am Einbauort ausreichend wasserdurchlässig sein. Sandige Böden nehmen Niederschlagswasser in der Regel schneller auf als stark lehmige oder verdichtete Böden. Der maßgebliche Kennwert für die Wasserdurchlässigkeit ist der kf-Wert, der durch eine Baugrunduntersuchung oder einen Versickerungstest ermittelt werden kann. Je geringer die Aufnahmefähigkeit des Bodens ist, desto größer muss in der Regel das erforderliche Speichervolumen ausfallen.
AQa.Line Sickerschächte aus Kunststoff
Die AQa.Line Sickerschächte bestehen aus Kunststoff und verbinden eine robuste Konstruktion mit einem vergleichsweise geringen Gewicht. Die kompakte Form erleichtert den Transport zur Baugrube und kann den Einbau auch auf schwerer zugänglichen Grundstücksbereichen vereinfachen. Im Sortiment stehen Ausführungen mit 140, 500, 950, 1.000 und 2.000 Litern zur Verfügung. Dadurch lässt sich das Schachtvolumen an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Die Modelle werden mit einer passenden Abdeckung angeboten und verfügen über einen vormontierten Zulaufanschluss. Welcher Sickerschacht geeignet ist, kann jedoch nicht allein anhand des Nennvolumens entschieden werden, sondern hängt immer von der angeschlossenen Fläche, der Niederschlagsmenge und der Versickerungsleistung des Bodens ab.
Welches Volumen kann infrage kommen?
| Verfügbares Volumen | Einordnung | Besonderheit |
|---|---|---|
| 140 Liter | Besonders kompakte Ausführung | Geringer Platzbedarf und einfacher Transport |
| 500 und 950 Liter | Mittlere Schachtgrößen | Passender Teleskopdom mit Adapter erhältlich |
| 1.000 und 2.000 Liter | Größere Ausführungen | Mehr Speichervolumen für entsprechend geplante Anlagen |
Sickerschacht richtig dimensionieren
Für die Dimensionierung eines Sickerschachts müssen die anfallende Regenwassermenge und die Aufnahmefähigkeit des Untergrunds miteinander verglichen werden. Ein großer Behälter ist nicht automatisch die richtige Lösung, wenn das gespeicherte Wasser aufgrund eines wenig durchlässigen Bodens nur sehr langsam versickern kann. Umgekehrt kann bei gut versickerungsfähigem Boden möglicherweise ein kleineres Speichervolumen ausreichen. Für die Auswahl sollten insbesondere folgende Punkte berücksichtigt werden:
- Größe der angeschlossenen Dach- und Grundstücksflächen,
- örtliche Niederschlagsmengen und mögliche Starkregenereignisse,
- Durchlässigkeitsbeiwert des Bodens am geplanten Einbauort,
- verfügbare Einbaufläche und mögliche Einbautiefe,
- Abstand zum Grundwasser, zu Gebäuden und Grundstücksgrenzen sowie
- örtliche Vorschriften und mögliche Genehmigungspflichten.
Bodendurchlässigkeit vor dem Einbau prüfen
Die Versickerungsfähigkeit des Untergrunds sollte möglichst an der Stelle und in der Tiefe untersucht werden, in der der Sickerschacht später eingebaut wird. Liegt kein Bodengutachten vor, kann ein Versickerungstest in einer Schürfgrube erste Hinweise liefern. Dafür kann eine etwa 500 × 500 Millimeter große und rund 600 Millimeter tiefe Grube angelegt werden. Der Boden wird zunächst durch mehrfaches Befüllen über ungefähr eine Stunde gesättigt. Danach wird die Grube erneut mit Wasser gefüllt und die Absenkung des Wasserspiegels in mehreren Zeitabständen gemessen. Für eine fachgerechte Bemessung sollte der ermittelte Wert nach den aktuell geltenden technischen Regeln ausgewertet werden. Bei schwierigen Bodenverhältnissen, einem hohen Grundwasserstand oder größeren angeschlossenen Flächen empfiehlt sich eine professionelle Baugrunduntersuchung.
Vorfilter, Geotextil und Teleskopdom
Das passende Zubehör unterstützt den fachgerechten Einbau und den langfristigen Betrieb des Sickerschachts. Ein Filterkorb oder vorgeschalteter Regenwasserfilter hält Laub und grobe Schmutzpartikel zurück, bevor sie in den Schacht gelangen und die Sickeröffnungen belasten können. Geotextil trennt den Versickerungsbereich vom umgebenden Erdreich, bleibt dabei aber wasserdurchlässig. Für die AQa.Line Sickerschächte mit 500 und 950 Litern ist außerdem ein Teleskopdom mit Adapter erhältlich, mit dem der Zugang an das vorhandene Geländeniveau angepasst werden kann. Filter und zugängliche Bauteile sollten regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf gereinigt werden.
Sickerschacht für die Regenwasserversickerung auswählen
Ein Sickerschacht bietet eine kompakte Möglichkeit, Regenwasser auf dem eigenen Grundstück versickern zu lassen. Die verschiedenen Größen der AQa.Line Baureihe ermöglichen eine Auswahl passend zur geplanten Anlage, während die Kunststoffbauweise den Transport und Einbau erleichtert. Entscheidend ist, dass Speichervolumen, angeschlossene Fläche und Bodendurchlässigkeit sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Da die punktuelle Versickerung nicht an jedem Standort zulässig oder technisch geeignet ist, sollten die Anforderungen der zuständigen Behörde bereits vor dem Kauf geklärt werden. Mit dem richtig dimensionierten Sickerschacht und abgestimmtem Zubehör kann Niederschlagswasser kontrolliert aufgenommen und zuverlässig an den Boden abgegeben werden.